1811 Fahrradstrassen ( ab Nov 2018 )

 

Beitrag aus der SZ Ausgabe Ebersberg vom 6.5.2019:

 SZ-Ebersberg 6.5.19

 

Beitrag aus der Ebersberger Zeitung vom 4.4.2019:

 Ebersberger Zeitung 4.4.19

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Überlegungen für ein Fahrradstrassenkonzept in Vaterstetten:

Fahrradstraßen-Konzept für Vaterstetten ( 14.2.2019 )   (pdf)

 

1. Entwurf von Herrn Dallmann 21.11.2018 (pdf-Datei)

Hier ein paar Informationen (gesammelt von Herrn Dallmann):

- es gilt automatisch 30 km/h       <--  Obwohl das wohl kaum jemand weiss, und ich würde auch nicht schliessen, daß man nicht 15 km/h festlegen kann.
- sonst nur "Anliegerverkehr"

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26012001_S3236420014.htm

Zu Zeichen 244.1 und 244.2 Beginn und Ende einer Fahrradstraße
1    I.
Fahrradstraßen kommen dann in Betracht, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist.
2    II.
Anderer Fahrzeugverkehr als der Radverkehr darf nur ausnahmsweise durch die Anordnung entsprechender Zusatzzeichen zugelassen werden (z. B. Anliegerverkehr).
Daher müssen vor der Anordnung die Bedürfnisse des Kraftfahrzeugverkehrs ausreichend berücksichtigt werden (alternative Verkehrsführung)

---------------------------------------------------------------------------------------------------------
https://udv.de/download/file/fid/9673

ab Seite 44 / pdf-Seite 47: Literaturrecherche

... Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h für den Fahrverkehr.
... Im Zweifelsfall muss ein Kfz-Fahrer die Geschwindigkeit weiter verringern (VwV-StVO)
 
... Fahrradstraßen sollten vor allem für Hauptverbindungen des Radverkehrs und bei hohem Radverkehrsaufkommen eingesetzt werden.
... Fahrradstraßen gegenüber anderen Erschließungsstraßen bevorrechtigt werden können, um eine kontinuierliche Geschwindigkeit des Radverkehrs zu ermöglichen
... Fahrradstraße an Einmündungen ... optional auch eine bauliche Einengung der einmündenden Straße vorzunehmen
 
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
( <-- Da steht übrigens auch was zu "Radfahrstreifen": mindestens 1,50m !!! )

Zu den Zeichen 244 (Beginn einer Fahrradstraße) und 244a (Ende einer Fahrradstraße)

1.
Fahrradstraßen können, unter Betrachtung der straßenrechtlichen Bestimmungen, für bestimmte Straßen oder Straßenabschnitte zur Bündelung des vorhandenen oder zu erwartenden Radverkehrs eingerichtet werden. Sie kommen dann in Betracht wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Ihre Anwendung ist deshalb vornehmlich im Verlauf wichtiger Hauptverkehrsverbindung des Radverkehrs gerechtfertigt.
2.
Fahrradstraßen müssen entsprechend ihrer Zweckbestimmung auch für den Ortsfremden eindeutig erkennbar und durch ihre Beschaffenheit und ihren Zustand für den Radverkehr zumutbar sein. In Fahrradstraßen gelten einschließlich der Vorfahrtsregeln alle Vorschriften über die Straßenbenutzung auf der Fahrbahn.
3.
Durch die Kennzeichnung als Fahrradstraße wird anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr ausgeschlossen. Vor der Kennzeichnung sind deshalb die Verkehrsbedeutung für den Kraftfahrzeugverkehr sowie dessen Verkehrslenkung zu berücksichtigen.
4.
Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr darf nur ausnahmsweise zugelassen werden. Dieser soll ich nach Möglichkeit auf den Anliegerverkehr beschränken. Die Einhaltung mäßiger Geschwindigkeit für alle Fahrzeugführer soll dann, insbesondere wenn die Fahrradstraße als Vorfahrtstraße gekennzeichnet werden soll (vgl. Ziffer III zu §8 Abs. 1) durch bauliche Maßnahmen (z.B. Aufpflasterungen) verdeutlicht werden. Auch sind dann die Vorsorge für den ruhenden Verkehr (z.B. Besucher) zu treffen.
5.
Der Beginn und das Ende einer Fahrradstraße sollte durch straßenbauliche Gestaltungselemente (z. B. Aufpflasterungen, Fahrbahnverengungen) hervorgehoben werden. Die Fläche für den ausnahmsweise ein- und ausfahrenden Kraftfahrzeugverkehr solle dabei so klein wie möglich bemessen werden. Gleiches gilt im Verlauf der Fahrradstraße an jeder die Fahrradstraße begrenzenden Kreuzung und Einmündung.